Nun, nicht wir legen fest, dass Einheit sein soll, sondern Jesus selber bat im Hohepriesterlichen Gebet darum. Paulus betonte immer wieder die Notwendigkeit der Einheit. Und wenn ich sehe, dass sich heute Gemeinden über Dinge spalten, die absoulut viertrangig sind, dann muss ich sagen, dass es intellektuell redlicher ist, die Einheit vorauszusetzen, als immer nach Trennendem schauen zu müssen.
Dogmatik ist wichtig - in manchen Bereichen. Doch aus jedem Furz ein Dogma zu machen - das ist keine Dogmatik, das ist Korinthenkackerei. Man verzeihe mir die harten Worte.
Wo sind die ach so wichtigen dogmatischen Unterschiede zwischen Baptisten, FEGs und Mennoniten, um mal ein Beispiel zu bringen? Warum muss jeder kleine charismatische Möchtegernpapst seinen eigenen Christenverein gründen? Nicht unsere Dogmen prägen unsere Gemeinden, sondern unsere Traditionen und menschlichen Regeln. Und wenn diese der Einheit im Wege stehen, dann sind sie an dieser Stelle widergöttlich....
